Jazz in 2017 – Jahresrückblick

Ich möchte mich endlich und in erster Linie bedanken, beim Lieblingsradiohörer, immer aktuell und für Überraschungen gut. Gern schaue ich bei Gerhard Emmer vorbei, hier finde ich vieles, auf das ich von allein nicht käme. Mein Lieblingsfirefox ruft mir immer wieder Hotfox auf, da kann man sich stundenlang aufhalten und alles nochmal Revue passieren lassen. Weitere Neben- wie Hauptstraßen betrete ich immer mal bei Jazz you Too und Hicemusic. Schon ziemlich großartig, was überall veranstaltet wird. Hut ab!

Und selbstredend bedanke ich mich bei all denen, die hin und wieder einen Stop ihrer Reisen auf meinen Blog setzen. Vielen lieben Dank!

Vorneweg nun die Jahresrückblicke, die mir bis jetzt untergekommen sind:

Jazzwisemagazin ; Stereogum ; Pitchfork ; Bandcamp ; Huffington Post ; allaboutjazz; popmatters; The Quietus; The Guardian; und wer will, hier noch eine List of List

Und nun zu meinen persönlichen Empfehlungen:

Meine Aufnahme des Jahres: Anouar Brahem – Blue Maqams, habe ich hier bestaunt.

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Blue Marquams (ECM)

Wo all das Draußen zu wirken beginnt wie eine große Abfertigungshalle, the big move, the big run. Ein Rausch, ein Lauf. Da setzt Brahem einen Halt. Virtuos und eher verspielt leichtfüßig, sehr fein.

Überhaupt ECM. Die Überraschung des Jahres: ECM GOES STREAMIN. Alles in der Cloud? Wirklich alles? Nein, nicht alles. Aber immer mehr. Das ist nun nicht mehr Tendenz nur, sondern unumkehrbar? Erstmal scheinbar ja.

Ein zweites Highlight ist sicher die Aufnahme Marseille von Ahmad Jamal. Angesichts der 87 Jahre von Jamal ein Wunderwerk. Wie stilsicher und geschwind er das Klavier bespielt. Unbedingt reinhören,

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Marseille (Jazz Village)

Sometimes I feel like a motherless child
!! Ahmed Jamal, geboren 1930 !!

Was kann ich dem Jahr 2017 nun bescheinigen, außer dass es wieder eine Flut an Neuerscheinungen gab. Soll ich mich noch wundern über Kamasi Washington, vor kurzem noch unbekannt, der nun sogar einen Top Ten der Musikclips erzielt? Soll ich mich wundern, dass Pat Metheny dieses Jahr keine Aufnahme freisetzte, sondern seinen Fanartikelshop ausbaut? Soll ich nochmal an Cassandra Wilsons Befürchtung aus dem Jahr 2015 erinnern, die Szene würde ihre Roots aus den Augen verlieren? Da kann ich gleich mal einen Gegenbeweis setzen: Wer reinhören will: Eric Bibb Migration Blues.

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Eric Bibb Dixiefrog Records

Some real stories, könnte man dazu sagen. We are all migrants. Jaja. Darf man das noch ungestraft sagen? Heimatgefühle. Roots. About all the brothers and sisters in the world who are stressed. 2017 war also stressig. Die Musik droht sich zu entkoppeln. Und trotzdem. Das eine ist ohne das andere nicht denkbar.

Das geht in mindestens zwei Richtungen. Dorthin, wo ich bei aller Freiheit meine in mir liegenden Grenzen verspüre, dorthin, wo ich in mir noch unfertig, übend und wollend bin, mich meine Unfertigkeiten noch nicht mit den anderen zusammenspielen (kommunizieren) lassen. In meinem Grundschulzeugnis steht: Deutsch als erste Fremdsprache.

Oder vom Ende her …

John Abercrombie (1944 – 2017), Al Jarreau (1940- 2017), Sunny Murray (1936 – 2017), Geri Allen (1957-2017), Greg Allman (1947- 2017), Fats Domino (1928-2017), Jon Hendricks (1921- 2017), Ben Riley (1933-2017)

… etwa von Anfang an? Jazz in Deutschland von 1920 an …

2017 heißt für mich. Ich will lernen, mich verändern, mich verbessern, mich auf Zuhören und Mithören schulen. Denn ohne Schulung, ohne Proben, ohne Arbeit an mir selbst wird es nicht. Daran wird sich auch 2018 nichts ändern.

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Hudson, Motéma

Denn ich benötige Orientierung, ja, klar doch, Stellung, Position, aber sicher doch! Zwangsläufig, so die Prognosen, wird das handwerkliche Können, die menschliche Begabung und Intuition, der Umgang miteinander und mit den Dingen wieder in den Vordergrund rücken (müssen).

Jack DeJohnette, Grenadier, Medeski, Scofield Hudson.

Die Mission Computer nehme uns alles ab, trete an unsere Stelle. Das ermüdet mich. Lässt mich zweifeln, verzweifeln. Ist das nur selbstverschuldete Prophezeiung? Ist etwa jeder Einzelne nur noch eine Black Box, ich im Vakuum der anderen? Möchte manchmal Laptop und Google-Handy auf Nimmer wiedersehen … Das muss dann mal Konsequenzen haben, hoffentlich bald. Ich selbst will das nicht mehr. Ständig vor der Mattscheibe sitzen und Menschen nach ihrem Internetwert gering oder wertschätzen. Während sich der öffentliche Raum entleert. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mehr Konzerte vor der Scheibe verbracht als im Club. Das muss sich ändern, werde ich ändern. Das Internet will mich inhaliert, will alles von mir. Während ich nur den Blick auf die Glotze dafür zurückkriege. Das kann nicht gesund sein.

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Orion Tango The Apple of No. Ja, experimentieren wird wohl erlaubt sein. Muss ich das alles studiert haben? Wo ist die Ekstase, wer war die Ekstase, ist nicht alles Ekstase?

Ich hab immer dagegenhalten, dass eine Akademisierung graduell zu rein technischem Spiel zu verkommen droht, und nur eine unter vielen Optionen darstellt: Musik ausüben, verstehen, erlernen, teilen, kannst du alles studieren an den Universitäten, den Instituten, dem voraus ging die harte Schule am Instrument, in der eigenen Garage, im Proberaum, der Schlüssel zum Erfolg bliebe trotzdem eine schale Metapher, da sie nur über Graduation oder Stipendium definiert wird und dann als Absageschreiben der Institute im Briefkasten liegt.

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unter anderem auch mit Kurt Elling, Jeffrey Wright, Barbara Hannigan, Melody Gardot,

Will mich nicht beschweren. Hier. Ein Sampler. Der ist nicht ohne. Die Konventionen. Die Extras.

Noch immer aber führt der Weg zur ersten Aufnahme oder zum Spiel in einem Club nicht zwangsläufig nur über akademisches Tonleitern, oder über das Studium reiner Lehren, sondern über gemeinsames Erleben, im Zusammenspiel der Persönlichkeiten und Charaktere, im Club, in Bars, sogar in Bahnhöfen, an Bushaltestellen in Wohnzimmern laufen sie mir über den Weg, Voraussetzung nur: ich muss mich bewegen! Und mich einsetzen, auseinandersetzen, streichen, sammeln, verwerfen und wieder neu zusammenfügen. Die eigene Stimme entwickeln, ausarbeiten, finden. Gott, was rede ich. Mach erstmal die Zigarette aus!

Spielfreude? Mit was, in was, durch was? Back to the Roots? Einfache Rhythmik, Wiedererkennbarkeit, das Kinderlied, die ursprüngliche Form, die Folkore, Song Sung Blue. Das Summen, Brummen, das Stockschlagen, der einfache Beat. Was heißt das, Back to the Roots?

51h-xuaeail-_ss500Matt Wilson’s – Honey and Salt Alles durcheinander? Music for lonely hearts. Yeah. Anywhere and everywhere people. So what? So What! Schon wieder was? Ja, erst leiden dann bedauern, dann das Feeling einer Baumwollflückerplantage zurückgewinnen. Braucht es etwa Archaik, mit Trommeln und Flöten und Grundbrummen. Gleichgesetzt mit einfachen Riten und Ritualen. Machen wir uns die Welt wie wir sie brauchen. Smart und gefügig? Mann ist das alles anstrengend. Wie bitte, ich versteh dich nicht.

14_pattern_scalesWie nun würde man in dem Kontext pentatonische Notenskalen einordnen, als einfach, als komplex oder als Grundlage des allgemeinen Brummens und Summens?

Bobby McFerrin führt es vor: Es gibt offenbar ein Grundverständnis von Musik und seinen Scalen, die über die Kulturen hinausweist. Wo immer Bobby McFerrin dieses Spiel spiele, egal mit welchem Publikum, das Ergebnis sei immer gleich. Das Publikum hat die Fünfton-Skala intus.

Cum Ergo: Back to the Roots heißt mitnichten zurück zum Einfachen, der Klarheit oder dem Primitiven, wer sich nämlich ein wenig mit Harmonielehre befasst, wird sehen, dass die Neuzeit mehr Primitives (auch Hierarchisierungen) erzeugt und kultiviert als im ursprünglichen menschlichen Root angelegt. (Einspruch euer Ehren. Ist das hier nicht alles ein einziger und fetter Blues?)

Eine der vereinfachensten Vereinfacher aller … das braucht man kaum üben, nicht wahr … zweidreimal rumgeschrummelt und los gehts. So what?! Thats It! Was?

Also hören wir mal auf mit dem Höher Schneller weiter? Nun, Jaco Pastorius Truth Liberty & Sound gibt es auch wieder zum Mitmachen. Frisch auf den Tisch. Alles was du live nicht mitbekommen hast 1982. Most of the best live recordings you can find worldwide … sagt der Marketingschwindler … they really bumbed in the sky. Muss das sein? Also. Im Ernst. Bei Qobus gibts das nur in Schnipseln. Bei Spotify nix. Was ist das für’n Label, kennst du dich aus mit resonancerecords? Nein. Und? Naja, bin gespannt, ob mir die Scheibe jemals wieder unterkommt.

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Arise, Brownswood

Hier. Zarah McFarlane Arise. Ihre bis dato dritte Veröffentlichung nach Until Tomorrow (Brownswood, 2011) und If You Knew Her (Brownswood, 2014) Sommermusik im Winter. Was willt du mehr?! Stimme! Empfehle ich!

Was ich nämlich spüre, sehe, höre. Wieder und wieder Versuche, den Roots zu folgen. Our Roots are in Africa, Pharoah Sanders 1996 leicht verständlich … oder eben Eric Bibb trocken elegant, man möchte glauben, Lackschuhe und schicker Anzug gehörten zum Repertoire.

Immerhin will ich verstehen, woher ich komme, wohin ich gehe, will sehen, wie das Leben spannend, aufregend oder interessant wird, oder bleibt (ist es das?); es mir im kulturellen Eintopf oder Einerlei immer unbehaglicher wird, ich schon Angst bekomme an Name gestrichen zu verstocken. Lassen wir das.

In loser Folge weitere Highlights

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Autumn Wind ACT- Records

Gern würde ich mehr vestehen als immer nur nicht verstehen. Trotzdem kann die Lösung dieser Aufgabe, die ja viele Aufgaben sind, kaum bedeuten, dass ich mich nur nach Gefälligkeitsprinzipien und -Riten oder Modellen sehnen soll oder einfach mal so tun, als gäbe es das: Vereinfachung ohne Verlust. Vielmehr sollte jedem klar sein, dass, nimmt die Vereinfachung erst überhand, die Langeweile beginnt.

Spannend und aufregend und intensiv sind noch immer jene Ereignisse, da Unterschiede aufeinander treffen, sich begegnen, sich reiben, aufeinanderstoßen und zu neuen Ergebnissen führen. Da möchte man unsere Breiten auch mal verlassen und sich freuen, was es alles zu hören gibt, wenn erst Gōng (宮; annähernd: c d e g a), Shāng (商; annähernd: d e g a c‘), Jué (角; annähernd: e g a c‘ d‘) Zhǐ (徴; annähernd: g a c‘ d‘ e‘), Yǔ (羽; annähernd: a c‘ d‘ e‘ g‘), wenn also die zwölf Lü der chinesischen Musik auf die Dorischen, Phrygischen, Lydischen, Mixolydischen oder Lokrischen Tonleitern stoßen … und wer wen wie beschenkt, bereichert, übernimmt oder doch wieder reduziert. Auch das ist Teil des Wachsens und Hörens aneinander und umeinander. Wer kann da noch sagen, mein Gott, jazzt ihr noch richtig, soll das etwa Neue Heimat sein? Klar doch, möchte man rufen. Our Roots!

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Nicholas Payton AFRO – CARIBBEAN MIXTAPE

Was glaubst du, wie klein deine Heimat wird, wenn du sie um all die Möglichkeiten reduzierst. Willst du etwa stumm werden und selbstzufrieden nur zwei Laute von dir geben; Ah und Oh? Stehend in den Rängen und sehen und hören, wer neben hinter oder vor dir steht, hört und wartet und Ah und Oh ruft? Und zu wissen, dass das Gleiche in der Kurve, in den Rängen Gegenüber und hinter dem Tor vor der Ostkurve nochmal stattfindet, Ah und Oh. Wie heimatlich kuschelig war es neulich im Stadion. Komm, lass uns lieber einen Club aufsuchen. Ich fühle mich in diesem großangelegten Wir nur irr.

Ich schaue mir noch einmal das Beispiel von Bobby Mc Ferrin an. Die Pentatonik. Mehr als 5000 Jahre schon ist sie musikalische Wurzel der Menschheit. Da kann man nicht mehr so tun, als würde nur der seine Roots richtig setzen, der sich mit der Kritik der reinen Vernunft auseinandersetzt aber auch „Die Negers haben kein Gefühl, welches über das Läppische stiege“ von sich gibt (I.Kant) oder etwa … nein, ich lass den Adorno jetzt ruhen …

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Unfiltered Universe (Whirlwind Record)

Beobachtung: der Rock ’n Roll, der Jazz, die Improvisation … all das steht auch unter Druck und wird durch die viele Arbeit so vieler tatsächlich technischer und ausgefeilter, es trägt Früchte, geht ein, kommt wieder, erneuert sich … mal ist es ein gröhlender Motor, dann eine dampfende Maschine, eine ölige Sache, die Regale füllen sich täglich neu. Trotzdem. Musik ist und bleibt auch Medium, den Zustand seiner Teilnehmer zu erkennen. Zu beobachten. Zu verstehen. Es scheint sich einiges an Luft freizusetzen. Das Komplexe, die Liebe. The Love Supreme. Das Herzliche. Das Davonbrausende. Die Wut, der Orkan, das Durchgeknallte, wie abgedreht.

Da ist der Jazz, wenn man ihn aus dem Kontext reißt, in Teilen weit weg von den Roots (?), den Straßenbildern und dem Frust in den Knochen beim Eishacken oder Mülleimer durchsuchen. Und auch, die Musik in den USA, Artikel vom 11.12 kommt weitgehend ohne Fördertöpfe und Stipendiatensysteme aus und hat trotzdem großen Zuwachs. Man braucht zumindest für die USA nicht befürchten, dass die Musikkultur nun zusammenbricht, nur weil Donald täglich seine Twitter trumpert.

Was ich im Gegenteil sehe: Eine Flut an Neuerscheinungen, eine(r) besser als der/die andere. Will deswegen keine Best of machen, keine Fifty Shades of Jazz, keine Best of SevenEleven und auch keinen Number 40 Test. Kann nur bekanntgeben, weiterreichen, empfehlen, mitjubeln, das Taschentuch reichen. Den Kussmund imitieren, die Trombone dämpfen. Die Triangel weiterreichen. Stimmen, Imitate, große Scheiben, kleine Scheiben, Aufnahmen der Verstorbenen, die weiterleben. Performancemacher am Markt. Und immer ist alles ein einziger Schrei nach The Love Supreme? Es sind wieder so viele, du kommst mit Zählen nicht nach.

Chris Potter

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The dreamer is the dream (ECM)
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Nahnou Houm (ECM)

John Warren

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David Binney

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Arve Henriksen

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Towards Language (Rune Grammofon)

 Charles Lloyd New Quartet – Heineken Jazzaldia 2017

TajMo – Taj Mahal & Keb‘ Mo‘

 Rain Sultanov Seven – Sounds of Azerbeijan

Gerry Gibbs & Thrasher People – Weather or not

Mark Guiliana Jazz Quartet – Jersey

Mike Reed’s – Flesh & Bone

Nomade Orquestra – EntreMundos

Pauline Ganty Quartet – Apres

Bria Skonberg – So Is The Day

Cécile McLorin Salvant – You’re My Thrill

Fred Hersch – Open Book

Mikrojazz – Neue Expressionistische Musik

Wolfgang Haffner – Kind of Spain

Björn Meyer – Provenance

Jon Balke – Nahnou Houm

Lisette Spinnler Quartett – Sound between falling leaves

Tony Allen – The Source

Miguel Zenon – About „Tipico“

Vijay Iyer Sextett – Far from over

Playlist:

 

Qobuz: http://open.qobuz.com/playlist/1588095

 

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7 Gedanken zu “Jazz in 2017 – Jahresrückblick

    1. Dass das viel Arbeit macht, kann ich mir vorstellen, umso mehr meinen stillen Applaus in Deine Richtung, Deine Seite ist schon fester Bestandteil meiner Recherchen! Noch mal auch von mitr besten Dank, einen guten Rutsch, Gesundheit und gutes Gelingen in 2018!!!

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  1. Mittlerweile ist es auch irgendwie Routine geworden. Seit gut 30 Jahren stelle ich Radiotipps Online. Du kannst ja bei radiohoerer.blogger.de vorbei schauen. Allerdings solltest du viel Zeit einplanen. Viel spass dabei !

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