John Coltrane – Cadotsch – Sandsjö – Enemy – Arguelles

John Coltrane Both Directions At Once

heute 29.06. erschienen. Sie sprechen von Sensation – Mythen Legenden – damals als noch hinter jeder Ecke der Schatten einer weiteren Legende vermutet wurde. Richtig ist das eine weitere John Coltrane Aufnahme – beim Reinhören kann ich Coltrane erkennen, hier spielt er mit:

Besetzung

und meinetwegen können sie exstatisch werden und vom Gral des Jazz reden oder der Entdeckung eines Weltwunders – ich bleibe etwas reserviert und kann meine Begeisterung zurückhalten. Lass doch die anderen sich entzücken/entzünden – einen umfangreichen Wikipeda: auf den Gral des Jazz gibt es auch schon.

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Presse – Ausschnitte

Zeit: https://www.zeit.de/kultur/musik/2018-06/john-coltrane-both-directions-at-once-lost-album

Nordbuzz: https://www.nordbuzz.de/lifestyle/musik/john-coltrane-both-directions-once-lost-album-9990044.html

Osnabrücker Zeitung: https://www.noz.de/deutschland-welt/kultur/artikel/1381460/ein-meilenstein-john-coltranes-auf-dem-weg-zum-free-jazz

New York Times: https://www.nytimes.com/2018/06/07/arts/music/john-coltrane-lost-album-both-directions-at-once.html

Die Welt: https://www.welt.de/kultur/pop/article178343168/John-Coltrane-Both-Direction-At-Once-ein-Meisterwerk-mit-Makeln.html

Allaboutjazz: https://www.allaboutjazz.com/both-directions-at-once-the-lost-album-john-coltrane-impulse-review-by-mike-jurkovic.php

um nur einige zu nennen. Der Artikel in der NYT sicherlich der mit dem Sternchen ****

Neuerscheinungen und andere Auffälligkeiten

Kamasi Washington: Heaven on Earth

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ich scheu mich nicht zu sagen, dass da viel reingedichtet wird, was einfach nur raffiniert gemacht ist – trotzdem muss man dem Burschen attestieren, dass er sein Instrument beherrscht, und was in seinem Fall wohl noch wichtiger wird – auch sein Publikum. Da stell ich mich dann gern etwas abseitig und lass die anderen das feiern, höre ihm heimlich zu in seinem Pathos und … ja, soll er machen … einen harten Cut hätte ich dann doch zu setzen: das Album geht rein technisch ziemlich auf die Nerven, unüberhörbar zuviel Kompression. Sehr dumpf, der Chor beginnt zu pfeiffen – ein Rückschritt in Monokultur – wahrscheinlich aber soll das so sein: künstlerische Freiheit eben?

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Im Spiegel: http://www.spiegel.de/kultur/musik/kamasi-washington-ein-hipster-gegen-den-hass-a-1214253.html

ENEMY: Enemy – alias Kit Downes

wenn du so willst – die Hektiker und Panikmacher …

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https://www.kitdownes.com/Projects/Enemy

Lucia Cadotsch: Speak Low Renditions

STARRING: FRANS PETTER; JULIAN SARTORIUS; MARC LOHR; DAN NICHOLLS; EVELINN TROUBLE; COLIN VALLON; JOY FREMPONG; TRUMMERSCHLUNK; MARC NEYEN; DON PHILIPPE

http://www.luciacadotsch.com/

Otis Sandjö: Y-OTIS

 

Jim Black Trio: The Constant (aus dem Jahr 2016)

Julian Arguelles Tonadas (erscheint am 20.Juli 2018) vorab:

https://www.julianarguelles.com/

Mary Halvorson: Code Girl

Jenseits der Konventionen oder mitten auf ihnen, aus Wikipedia:

Seit der Veröffentlichung von Dragon’s Head (2008) gilt sie als die „wahrscheinlich originellste Jazzgitarristin“, und „derzeit frischeste, beschäftigste, am stärksten von der Kritik beachtete Gitarristin“ der New Yorker Downtown-Szene (Howard Mandel, Jazz Beyond Jazz). „Der stilistischen Beliebigkeit entkommt die Gitarristin dabei vor allem mit ihrer sehr eigenständigen Klangästhetik, die harsch ist, kraftvoll und komplex.“ (Julia Neupert, SWR 2)

http://www.maryhalvorson.com/Wikipedia: Mary Holvorson

Moses Boyd und Blinker Golding

Jazz für den Dacefloor …

Tagesspiegel: https://www.tagesspiegel.de/kultur/jazz-duo-binker-und-moses-im-portraet-fehler-gehoeren-zum-sound/20572710.html

Beste Grüße in die Runde!

 

 

 

 

 

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3 Gedanken zu “John Coltrane – Cadotsch – Sandsjö – Enemy – Arguelles

  1. Hab mich auch schon darauf gefreut und bin nicht enttäuscht ! Guter Klang. Ein Quartett auf dem Höhepunkt. Aber das haben alle schon geschrieben … Für mich als Fan ein Muß, der Rest muss es selber entscheiden. Kamasai steht noch aus. Danke für die anderen Anregungen. Eine schöne Zeit noch !

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    1. Absolut dacore, für Fans ein Muss. Aber die Hymnen auf den „Gral des Jazz“ (http://www.jazzecho.de/aktuell/news/artikel/article:247500/heiliger-gral-des-jazz-verschollenes-coltrane-studioalbum-wiederentdeckt) gehen mir zu weit – Säulenheiliger des Jazz ist er ja schon – keine Frage. Ich meine. ich kann lesen, er habe die Tapes mit nach Hause genommen und einfach vergessen – https://www.ndr.de/ndrkultur/rezensionen/neue_cds/John-Coltrane-Both-Directions-At-Once-The-Lost-Album,coltrane108.html – wie das?

      Sagen wir so: Wenn das der Höhepunkt seines Schaffens war und er hat ihn gleich einfach vergessen?! Schon lustig. Die Legendenbildung geht weiter. Nein, nicht missverstehen, ich liebe die Aufnahmen auch, finde sie treffend beschrieben als Schritt vom Bop- zum Free-Coltrane. Schön trocken. Auch schon sehr expressiv, stürmisch, fordernd.

      Kamasi Washington: hör selbst. Die haben da einen Kompressionswahn durchlitten, glaube ich. Ich geh mir deswegen doch jetzt keine Langspielplattenversion holen? Außerdem dachte ich schon bei der Einspielung von The Epic – dass da was rollt, was schon mal da war – eine Renaissance aber ist es nicht, eher eine Adaption. (die Hymne gleich First of Fury klingt fast schon Chuck Mangione mäßig – oder sind das Anspielungen auf das Musical „Hair“ ? Wobei der Pianist da einiges wieder wettmacht – stelle mir das gut vor auf Festivals und Konzerten – Festivals eher – mit dem Ganzen Drumherum. Hier die Tour-daten: https://www.kamasiwashington.com/tour/

      So ein bisschen Love Supreme-Musik, sowohl also auch warum nicht. Die etwas prosaisch ruppige Antwort auf den Präsidenten. Aber mehr so die Love Devotion Surrender von Santana & Mc Laughlin als die Love Supreme vom Säulenheiligen. Kann man hören nebenbei denke ich immer … bis, ja bis man doch im Brei versinkt. (als hätten sie vergessen eine überfällige Tonspur wieder rauszunehmen (in Can You hear Him) Es ist bestimmt schon vier Mal, dass ich versuche, sie durchzuhören. Brauch aber immer mal ne Pause. Vielleicht (hoffentlich) ergeht es Dir anders.

      Beste Grüße zurück und genieß die Tage!

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